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Pflegedokumentation & Bürokratieabbau

Inhalt des Artikels:

🛏️ Pflegedokumentation & Bürokratieabbau: Wie Pflegekräfte entlastet werden können

🧠 Pflegedokumentation: Pflicht oder Belastung?

Pflegedokumentation ist ein zentraler Bestandteil professioneller Pflege. Sie dient:

  • der Sicherung von Pflegequalität
  • dem Nachweis erbrachter Leistungen
  • der rechtlichen Absicherung
  • der Kommunikation im Team

Und doch wird sie im Alltag oft als zeitintensive Belastung empfunden, insbesondere bei Personalmangel und eng getakteten Schichten.

📋 Warum die Pflegedokumentation oft zur Belastung wird

Häufige Herausforderungen:

  • Doppelte Dokumentation (analog und digital)
  • Unklarheiten bei Formulierungen
  • Zeitdruck bei gleichzeitiger Pflegeverantwortung
  • Unnötig komplexe Formulare
  • Angst vor rechtlichen Folgen bei „falscher“ Dokumentation

In der Praxis bedeutet das: Pflegekräfte sitzen länger am PC als am Bett. Das führt zu Frustration – und mindert die Qualität der zwischenmenschlichen Pflege.

✅ Entbürokratisierung der Pflege: Was sich gerade verändert

Mit dem Projekt „EinSTEP“ (Einführung der strukturierten Informationssammlung in der Pflege) wurde ein wichtiger Schritt hin zur Vereinfachung unternommen.

Die Grundidee:

Weg von Checklisten – hin zum Pflegeverständnis.

Im Mittelpunkt steht der Mensch – nicht das Formular. Statt standardisierter Häkchen wird mit der strukturierten Informationssammlung (SIS) eine individuelle Pflegeplanung erstellt, basierend auf einer ganzheitlichen Einschätzung.

Vorteile der SIS:

  • Reduzierung des Dokumentationsumfangs
  • Stärkere Fokussierung auf Pflegeinhalte statt auf Verwaltungsakte
  • Entlastung durch klar strukturierte, themenzentrierte Gespräche
  • Mehr Eigenverantwortung für Pflegefachkräfte

🛠️ Tipps zur zeitsparenden und sicheren Dokumentation

BereichPraxistipp für Pflegekräfte
Pflegebericht schreibenKlar, knapp, sachlich – keine Wertungen, sondern Beobachtungen
SIS nutzenBiografie, Ressourcen und Risiken des Bewohners gezielt erfassen
ZeitmanagementDokumentationszeiten bewusst einplanen – am besten tagesaktuell
Digital dokumentierenTablet oder mobile Lösungen nutzen, wo möglich
Teamarbeit organisierenAufgaben verteilen, Zuständigkeiten klären

💻 Digitale Pflegedokumentation: Fluch oder Segen?

Viele Einrichtungen setzen zunehmend auf digitale Pflegedokumentation, z. B. mit Tablets oder speziellen Pflegesoftwarelösungen.

Vorteile:

  • Zeitersparnis durch Vorlagen, Textbausteine und Spracherkennung
  • Mobilität – Dokumentation direkt am Pflegebett möglich
  • Bessere Lesbarkeit und Übersichtlichkeit
  • Automatische Übergaben und Vermeidung von Doppeldokumentation

Herausforderung:

  • Eingewöhnung und Schulung notwendig
  • Technische Probleme können Stress erzeugen
  • Datenschutz & IT-Sicherheit müssen gewährleistet sein

Wichtig: Technik soll entlasten – nicht zusätzlich belasten. Gute Schulung und einfache Systeme sind entscheidend.

🧭 Pflege braucht mehr Zeit für Menschen – nicht für Papier

Der Bürokratieabbau in der Pflege ist kein Luxus, sondern eine notwendige Reform. Pflegekräfte wollen pflegen – nicht verwalten. Deshalb braucht es:

  • Vertrauen in Fachkompetenz statt Misstrauenskontrolle
  • Vereinfachte Strukturen, die Zeit sparen
  • Rechtssicherheit, die dokumentiertes Handeln schützt, ohne zu überfordern
  • Digitale Unterstützung, die tatsächlich hilft

💬 Fazit: Dokumentation vereinfachen – Pflege stärken

Die Pflegedokumentation ist wichtig – aber sie darf Pflege nicht ersetzen. Durch kluge Reformen wie die SIS, digitale Unterstützung und ein Umdenken bei Bürokratie kann echte Entlastung entstehen.

Deine Zeit gehört den Menschen – nicht den Formularen.

📬 Deine Erfahrung zählt!

Wie erlebst du die Pflegedokumentation in deinem Berufsalltag? Nutzt ihr die SIS oder ein digitales System? Wo wünschst du dir Entlastung?
Teile deine Perspektive – anonym oder offen – im Magazin ausgezeichnetepflege.de!

Medexcare – Autor

www.medexcare.de

Experte für Pflegevermittlung & pädagogische Beratung

Unser Autor ist festes Teammitglied bei Medexcare und begleitet Pflegefachkräfte sowie pädagogisches Personal auf dem Weg zum passenden Job. Mit mehreren Jahren Erfahrung im sozialen Sektor kombiniert er Fachkompetenz, Menschlichkeit und fundierte Marktkenntnis in ihren Artikeln und Empfehlungen.

"Medexcare hat mir nicht nur beim Bewerbungsprozess geholfen, sondern auch das Selbstvertrauen zurückgegeben, das ich für einen Neuanfang in der Pflege brauchte." – Pflegekraft Julia M.

FAQ

Ist Medexcare kostenlos?

Ja, Medexcare ist für Bewerber auf Dauer vollkommen kostenfrei.

Ist mein Profil öffentlich?

Nein, deine Daten sind nicht öffentlich. Nur Arbeitgeber, bei denen du dich bewirbst, können dein Profil sehen.

Wo in Deutschland bietet Medexcare.de Jobs an?

Medexcare vermittelt Jobs in ganz Deutschland – ortsunabhängig und zielgerichtet.

Was bietet Medexcare?

Eine Plattform für Fachkräfte aus Pflege und Medizin mit anonymem Kontakt zu Arbeitgebern – kostenfrei, datensicher und exklusiv.

Wieso sollte ich mich für Medexcare.de entscheiden?

Medexcare bietet dir volle Kontrolle, Anonymität und exklusive Tools – Arbeitgeber bewerben sich bei dir, nicht umgekehrt.

Wie registriere ich mich bei Medexcare?

Registriere dich einfach über die Website. Nach Bestätigung deiner E-Mail kannst du dich direkt bewerben – kostenlos und unverbindlich.

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